Parteifreie / ÜWG e. V.
Obereck 26
83122 Samerberg

Parteifreie / ÜWG e. V.
Schwarzenbergstraße 31
83059 Kolbermoor

„Erfolge der Parteifreien/ÜWG in den Gemeinden spiegeln sich nicht bei den Kreistagswahlen“

Veröffentlicht von Dieter

Parteifreie/ÜWG in Stadt und Landkreis Rosenheim

16. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Gemischte Bilanz der Parteifreien

Positiv blickt der Kreisverband der Parteifreien/ÜWG auf die Kommunalwahlen vom letzten Sonntag zurück. „In den Gemeinden konnten wir viel Bestätigung und auch sehr gute Erfolge feiern, das Ergebnis bei den Wahlen zum Kreistag ist jedoch absolut ernüchternd“, erklärt Georg Huber, Kreisvorsitzender der Parteifreien/ÜWG und Bürgermeister vom Samerberg.
„Besondere Freude herrscht über die Bestätigung unserer amtierenden Bürgermeister, deren hervorragende Arbeit in den letzten 6 Jahren mit hoher Zustimmung belohnt wurde“, führt Huber aus. Mit Karl Mair (Stephanskirchen) und Andreas Friedrich (Prien) konnten zwei größere Gemeinden im Landkreis mit weit über 80% gesichert werden, darüber hinaus sind die Parteifreien optimistisch, dass man in einer weiteren großen Ortschaft den Bürgermeister stellen kann. „In Kolbermoor hat unser Kandidat Thomas Rothmayer 40,5% im ersten Wahlgang erreicht und wird in den nächsten Tagen daran arbeiten auch die Stichwahl zu gewinnen“, erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende Christoph Schneider, welcher selbst in Neubeuern mit 95,2% das prozentual beste Ergebnis unter allen Bürgermeistern landkreisweit erzielte. Kolbermoor entwickelt sich zur Hochburg der Parteifreien: Sie wurden im Stadtrat sogar stärkste Kraft und überholten die CSU mit über 3.000 Stimmen.
Weitere Bestätigung und hohen Zuspruch erhielten die amtierenden Bürgermeister aus allen Himmelsrichtungen. „Von Breitbrunn und Gstadt im Chiemgau über Riedering bis hin nach Nussdorf und Kiefersfelden im Süden haben unsere Kandidaten hohe Prozente erreicht und auch im Norden wurden beispielsweise in Albaching, Pfaffing und Soyen tolle Ergebnisse erzielt“, so Schneider weiter.
Besonders freut es den Kreisverband, dass mit Flintsbach eine Gemeinde in parteifreie Hände wechselt und Holger Steiner eindrucksvoll gegen den Amtsinhaber gewann und auch auf eine Mehrheit im Gemeinderat blickt. Einen Bürgermeister würden die Parteifreien auch gerne in Brannenburg stellen, wo Christian Zweckstätter mit einem guten Ergebnis in die Stichwahl geht. Besondere Freude macht sich beim Kreisverband über die Gemeinde Bad Endorf breit: Hier wurde die ÜWG nach der Trennung von den Freien Wählern ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten auf Anhieb gleich zweitstärkste Kraft im Gemeinderat.
„Wir blicken auf tolle Ortsverbände, die sachlich und parteiübergreifend arbeiten und dadurch einen großen Rückhalt in ihren Gemeinden genießen“, befindet der Kreisvorstand.
Mit Sorge blickt man jedoch auf das Ergebnis im Kreistag. „Mit fünf Sitzen haben wir trotz starker Liste und zahlreichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern gegenüber 2020 einen Platz verloren“, stellt Georg Huber fest. „Hier haben wir unsere hohe Qualität und die kommunale Verwurzlung wahrscheinlich nicht flächendeckend präsentieren können, ebenso hat wohl einfach ein Landratskandidat gefehlt“, befindet der Kreisvorsitzende. „Das tut auch im Hinblick auf viele Sachfragen weh, weil nun auch einige für den Landkreis wichtige Gemeinden nicht mit ihrem Bürgermeister bei den Themen im Kreistag in den nächsten 6 Jahren mitsprechen können.“

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